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#livingkitchen

Willkommen in der intelligenten Küche

06.05.2019

Smart Kitchen Sharp

Die Küche ist das Kontrollzentrum der Wohnung. Kommunikation zwischen Mensch und Gerät ist hier an der Tagesordnung. Foto: Sharp

In unserer immer vernetzter werdenden Welt nimmt Kommunikation immer neue Formen an. Menschen kommunizieren mit Geräten und umgekehrt, Geräte kommunizieren untereinander. All dies soll unser Leben einfacher machen. Insbesondere die Küche, oftmals Herzstück unserer Wohnung, bietet viele Bereiche, in denen smarte Anwendungen eine sinnvolle Aufgabe finden. Viele Hersteller von Küchen und Küchengeräten haben dies erkannt und erweitern ihre Produkte für den Küchenbereich mit intelligenter Technik und Vernetzungsmöglichkeiten.

So bietet etwa Berbel Kunden mit seiner Control App auch außerhalb der Küche den Abzug von Kochgerüchen, Dämpfen und Fettpartikeln via Smartphone zu steuern. Über das Menü der App können 4 Leistungsstufen für den Dunstabzug gewählt sowie auch Koch- und Effektbeleuchtung eingestellt werden. Das Smartphone verbindet sich per App mit Berbel Connect Produkten und Skyline Modellen. Die App-Bedienung ist für iOS und Android Betriebssysteme möglich.

Smart Kitchen berbel
Smart Kitchen Nolte Küchen
Smart Kitchen Sharp

Die Control App von Berbel steuert den Abzug von Kochgerüchen, Dämpfen und Fettpartikeln via Smartphone. Foto: berbel

Mit der Beleuchtungs-App von Nolte lassen sich verschiedene Lichtatmosphären kreieren. Foto: Nolte

Rezeptsammlungen via Smartphone gibt es mittlerweile viele. SideChef hat eine App speziell auf Sharp-Geräte zugeschnitten. Foto: SideChef

Licht spielt auch in der Küche eine wichtige Rolle und kann je nach Stimmung und Situation variieren. Nolte Küchen bietet deshalb mit seiner Küchenbeleuchtungsapp eine Verbindung zum Smartphone via Bluetooth über den L&S Emotion Driver. Hiermit lassen sich Helligkeit und Farbtemperatur der verschiedenen Lichtquellen im Küchenbereich individuell einstellen. Es können einzelne Leuchten angesteuert oder auch mehrere zu Leuchtgruppen zusammengefasst werden. Dadurch lassen sich mehrere Leuchten gleichzeitig regulieren, was Energie und Stromkosten senkt. Mit der Funktion „Lichtszenen“ bietet die App ebenfalls die Möglichkeit, verschiedene Lichtatmosphären zu kreieren, abhängig von Tageszeit, Lichtverhältnissen und gewünschter Raumatmosphäre.

Um ihren Kunden einen bestmöglichen Service und Komplettlösungen anzubieten, gehen Gerätehersteller auch Kooperationen mit anderen App-Anbietern ein. Beispielsweise bietet eine App von Sharp eine Rezeptsammlung für ihre Nutzer. An sofort sollen alle smarten Küchengeräte von Sharp mit einer von SideChef entwickelten App ausgestattet werden und speziell für Sharps smarte Küchengeräte entwickelte Rezepte beinhalten. Anleitungsvideos und Tipps zu verschiedenen Rezepten, die je nach Zutaten, Saison und Aufenthaltsort variieren, sollen das Kochen erleichtern und variantenreicher machen. Außerdem soll die App die Steuerung und Kontrolle des gesamten Garprozesses über das Smartphone (inklusive automatischer Zeit- und Temperatureinstellung) ermöglichen.

Smart Kitchen Kaffee-App
Smart Kitchen Meater

Mit dem Smarter SMC10EU Coffee kann der morgendliche Kaffee sogar vom Bett aus zubereitet werden. Foto: Smarter

Den Gargrad vom Grillgut auf dem Handy anzeigen lassen? Mit dem Meater kein Problem. Foto: Meater

Spätaufsteher brauchen bei der Zubereitung ihres morgendlichen Heißgetränks nicht mehr in Hektik zu verfallen. Mit der zugehörigen App kann der Wasserkocher Smarter SMK20EU iKettle 2 bereits vom Bett aus gesteuert werden. Per Wifi lässt sich der Kocher von überall zu Hause ansteuern und auf eine Wunschtemperatur zwischen 23 und 100 °C für den perfekten Tee einstellen. Aber auch Kaffeeliebhaber müssen auf den ferngesteuerten frisch gebrühten Morgenkaffee nicht verzichten. Mit dem Smarter SMC10EU Coffee lässt sich der Zeitpunkt der Kaffeezubereitung voreinstellen – auch dies ganz einfach über eine App mit WLAN-Empfang. Nach dem Anlegen eines Kontos erscheint der „Smarter Coffee“ in den WLAN-Einstellungen des Smartphones oder Tablets. Danach können per App Stärke, Mahlgrad und Tassenanzahl individuell eingestellt werden. Ebenfalls teilt die App Dank Wasserstandsmessung in der Maschine mit, wie viele Tassen noch gebrüht werden können. Und wenn der Kaffee fertig ist, gibt‘s eine Mitteilung direkt aufs Handy. Beide Apps können für iOS oder Android installiert werden.

Neben den Küchengeräten selbst, werden auch die Küchenhelfer immer intelligenter. Mit dem ersten kabellosen smarten Thermometer Meater lassen sich beispielsweise Fleischgerichte auf den Punkt genau zubereiten. Dafür wird das Thermometer einfach in das Fleisch gesteckt und der App mitgeteilt, was für ein Fleisch gekocht wird und welche Garstufe das Fleisch haben soll. Die Meater-App berechnet dann die Dauer der Zubereitung und informiert den Koch, wenn der gewünschte Gargrad erreicht ist.

Smart Kitchen GeniCan

Scannt den Barcode der verbrauchten Lebensmittel uns setzt sie wieder auf die Einkaufsliste: die GeniCan-App. Foto: GeniCan

Vor dem Kochen steht allerdings das Einkaufen. Auch hier gibt es einige Helfer, die uns dabei unterstützen können. Neben der Überwachung des Kühlschrankinhalts kann jetzt auch der smarte Mülleimer das Zusammenstellen der nächsten Einkaufsliste übernehmen. Der Scanner GeniCan und die dazugehörige App helfen hier. Dafür wird der Barcode-Scanner einfach am Mülleimer angebracht. Jede Verpackung, die einen Barcode hat und im Mülleimer entsorgt wird, wird gescannt und erscheint auf der GeniCan-App in der Einkaufsliste. Landet etwas ohne Barcode im Müll kann man dem Gerät einfach sagen, was man weggeworfen hat und es wird der Liste hinzugefügt. Wer seinen Müll akribisch trennt, kann den Scanner natürlich auch an der Wand befestigen und Pizzakartons oder Plastikverpackungen vor dem entsorgen einfach scannen.