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Hygiene in der Küche: berührungslose Armaturen

14.07.2020

Armaturen mit Sensorsteuerung lassen sich einfach berührungslos bedienen.

Armaturen mit Sensorsteuerung lassen sich einfach berührungslos bedienen. Foto: Blanco

Unsere Hände sind gerade in der Küche permanent im Einsatz. Wir nutzen sie, um Kartoffeln zu schälen, Fleisch und Gemüse zu schneiden, Teig zu kneten. Und dann müssen wir mit nassen oder schmutzigen Händen den Wasserhahn anfassen, um unsere Hände zu waschen. Gerade hierfür bieten viele Hersteller Armaturen an, die wir mit dem Handrücken bedienen können. So bleiben Armaturen und Mischerhebel sauber.

Doch spätestens seit Ausbruch der Corona-Pandemie ist ein weiterer Faktor hinzugekommen; hat sich unser Empfinden für Hygienestandards deutlich gesteigert. Fassen wir etwa die Spülenarmatur mit ungewaschenen Händen an, können wir Keime und Viren auf die Armaturenoberfläche übertragen. Gerade in Mehrpersonenhaushalten besteht dadurch die Möglichkeit, durch Kreuzkontamination nach dem Waschen neue Keime und Viren aufzunehmen.

Hier bieten etwa berührungslose Armaturen eine zusätzliche Alternative. Nicht umsonst sind dort, wo besonders strenge Anforderungen an die Hygiene gelten, wie beispielsweise in der Lebensmittelverarbeitung, Elektronikmischer Pflicht. Über Infrarot wird automatisch die Armatur angestellt, sobald wir uns mit unseren Händen nähern, und stoppt nach dem Händewaschen wieder. Besonders bei mehreren kurzen Intervallen dient es zusätzlich der Bequemlichkeit und spart zudem Wasser, was besonders bei der Nutzung von warmem Wasser zusätzlich Energiekosten senkt.

Touchfree-Armaturen bieten viele Extras

Keine Hand frei? Bei berührungslosen Armaturen kein Problem

Keine Hand frei? Bei berührungslosen Armaturen kein Problem. Foto: Grohe

Doch die Touchfree-Varianten der Armaturenhersteller können noch mehr. Viele Modelle bieten die Möglichkeit, Funktionen wie Wasserdurchlaufzeit, Sensorempfindlichkeit oder Wassertemperatur mit dem Smartphone oder Tablet per App zu programmieren. Reinigungszeiten, Spülintervalle und Spüldauer werden dabei individuell angepasst. Armaturen gibt es sowohl netz- als auch batteriebetrieben, wobei die Niedrigenergie-Elektronik eine lange Lebensdauer ohne Batteriewechsel gewährleistet. Insbesondere beim Nachrüsten mit einem Sensormischer empfiehlt sich die Batterievariante, da für die Installation weder ein Elektroinstallateur hinzugezogen noch für die Kabel Fliesen aufgestemmt und anschließend erneuert werden müssen.

Doch nicht nur die Sauberkeit und die Oberflächenkontamination spielen bei den berührungslosen Armaturen eine Rolle. Wenn wir längere Zeit nicht zuhause sind, wie etwa zur Urlaubszeit, kommen Aspekte der Trinkwasserhygiene hinzu. Fehlt der regelmäßige Wasseraustausch in den Leitungen, können sich schädliche Keime wie Legionellen im Trinkwasser bilden. Daher empfiehlt es sich, mindestens alle 72 Stunden das Wasser für 30 Sekunden laufen zu lassen. Auch solche Vorgänge lassen sich über die Apps automatisieren.