18.–24.01.2021 Für alle: 22.–24.01.2021

#livingkitchen

Sense & Sensuality // A Kitchen for the near Future

«Das ‹Essen› wird auch in der nahen Zukunft als Sinnbild für ‹Leben› stehen, denn die Gewinnung von Nahrungsmittel, das Zubereiten und die Nahrungsaufnahme wird von kulturellen und sozialen Regeln geprägt und als ureigene kulturelle Handlung des Menschen angesehen; es ist der Beginn allen Handwerks und spiegelt die Evolution unserer Zivilisation am klarsten. Schon heute in der Gegenwart werden wir jedoch mit permanent steigenden Bevölkerungszahlen, mit dem Klimawandel und der Ressourcenknappheit konfrontiert, was im Zusammenhang mit der Ernährung immer mehr delikate und kritische Fragen aufwirft:

Wie bleibt die Sinnlichkeit erhalten, wenn in Zukunft die Nahrung im Labor hergestellt wird und beispielsweise mit dem Züchten von Insekten auf das Bereitstellen von Eiweiss reduziert wird? Wo steckt der Sinn dahinter, wenn der Akt des Kochens zur reinen Selbstdarstellung und hedonistischem Luxus mutiert? Wie sieht die Küche der Zukunft aus, wenn sich die junge Generation mit Foodwaste auseinandersetzt?

Diese Gedanken sind ein wichtiger Teil des heutigen Diskurses. Mit meinem Konzept möchte ich daher den Raum ‹Küche› und das Zubereiten der Nahrung wieder in den Fokus (= Herd) des Menschen und seiner Wahrnehmung rücken. Die Küche als Werkstatt und Seele des Hauses ist das Bindeglied zu den angrenzenden Zonen des Wohnens, sowie den damit im Zusammenhang stehenden kulturellen Aktivitäten – und bildet somit den Raum für ‹Sense & Sensuality›.

Auf der Basis dieser Erkenntnisse konzipierte ich für die Sonderausstellung ‹FutureKitchen› eine Küche, die sich plastisch und architektonisch mit dem Thema ‹Degrowth› (Wachstumsrücknahme) auseinandersetzt. Um andersartiges Denken zu evozieren und das dreidimensionale Bild einer Küche der Zukunft zu generieren, wurde die Installation für die IMM 2019 in vier Konzeptebenen aufgeteilt:

Auf der ersten Ebene ist der Boden, der aus losen verlegten Backsteinen mit unterschiedlich hohen Niveaus besteht, welche die Standfläche gliedern und verschiedene Zonen bilden. Das beim Betreten der Ziegel entstehende Geräusch und die Archaik ihres Materials haben das Ziel, den Besucher auf eine sinnliche Art zu entschleunigen.

Die nächste Ebene bildet die bewusst in starken Farben gehaltene, abstrakte Architektur; sie sorgt für optische Trennung gegenüber den Einflüssen der Messehalle, ist ein plakativer Blickfang und thematisiert skizzenhaft die diversen Bereiche und deren Funktionen in einer Wohnsituation.

Eine weitere Ebene ist die Persönliche, die des alltäglichen Lebens. Hier werden gezielt vertraute Objekte wie Möbelstücke und Accessoires vorgestellt, die das Menschliche und Wohnliche zum Ausdruck bringen. Die Objekte sind allerdings mit einem leichten ‹Twist› ausgesucht und so arrangiert, dass beim Betrachter eine Irritation entsteht, welche zum Hinterfragen der gewohnten eigenen Verhaltensweisen anregen mag.

Auf der letzten und vierten Ebene lassen sich in der Zone der eigentlichen ‹Küche› eine konzentrierte Anzahl neuerfundener Küchengeräte und Hilfsmittel entdecken. Diese Objekte werden jedoch nicht in der Realität gezeigt, sondern werden erst dank einer Augmented Reality App sichtbar.

Das Projekt soll als Ganzes Anregung sein und dank seiner Offenheit und Abstraktion zum Nachdenken animieren. Es geht darum, das Thema ‹Küche› ins Zentrum zu stellen und über das historische Wissen, dem real Gebauten und den digitalen Darstellungstechniken einen Hauch der nahen Zukunft zu zeigen.»

Quelle: Alfredo Häberli Design Development

Kontakt: Theo Gschwind
Alfredo Häberli Design Development
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T +41 44 380 32 30
M +41 79 640 69 47

Koelnmesse – Global Competence in Furniture, Interiors and Design: Die Koelnmesse ist der internationale Top-Messeveranstalter für die Themen Einrichten, Wohnen und Leben. Am Messeplatz Köln zählen die Leitmesse imm cologne sowie die Messeformate LivingKitchen, ORGATEC, spoga+gafa, interzum und Kind + Jugend zu etablierten Branchentreffpunkten von Weltrang. Diese Messen bilden umfassend die Segmente Polster- und Kastenmöbel, Küchen, Büromöbel, Outdoor-Living sowie die Innovationen der Möbelzulieferindustrie ab. Das Portfolio hat die Koelnmesse in den vergangenen Jahren gezielt um internationale Messen in den wichtigsten Boom-Märkten der Welt ergänzt. Dazu zählen die CIKB in Shanghai, die interzum guangzhou in Guangzhou und die Pueri Expo in Sao Paulo. Mit ambista, dem Internetportal des Netzwerks der Einrichtungsbranche, bietet die Koelnmesse ganzjährig direkten Zugang zu relevanten Produkten, Kontakten, Kompetenzen und Events.

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Die nächsten Veranstaltungen:
CIKB - The platform for the Kitchen Industry in China, Shanghai 10.10. - 12.10.2018
China Kids Expo - China International Baby Articles Fair, Shanghai 16.10. - 18.10.2018
ORGATEC - Arbeit neu denken, Köln 23.10. - 27.10.2018


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